Es ist da!

Das CANON RF 100 F2.8 L MACRO IS USM

Canon brachte im April die Meldung, dass ein neues Makro-Objektiv erscheint. Die ersten Tests von Profifotografen waren natürlich herausragend. Ganz besonders der Massstab 1,4:1 hat es mir dann angetan. Und als mein altes Makro Probleme beim Fokussieren zeigte, fand ich die Vorbestellung doch sehr sinnvoll.

Leider kam dann im Juli, das Auslieferungsdatum seitens Canon war ursprünglich auf den 26.07. datiert, die Meldung, dass es zu Lieferengpässen kommt. Eine Nachfrage Ende August bei Canon brachte auch nur die Erkenntnis, dass es noch eine unbekannte Weile dauern wird. Schade, dachte ich, dann ist der Sommer vorbei, die Makrozeit um, dann kommt das Ding irgendwann. Hmm. Mittlerweile hatte ich mich damit abgefunden, dass ich bis in den Winter keine neue Linse auf die EOS R schrauben würde.

Dann vorgestern die Ankündigung in der DHL-App: Ein Paket von Calumet macht isch auf den Weg. Freu! Und heute klingelte der Paketbote mit einem mächtig großen Paket.

Der Karton. Nach dem Ausfalten der Luftpolsterfolie dann der Blick in die Tiefe…na, wo ist es denn?

großer Karton – kleiner Karton

Im Karton befindet sich ein Köcher, eine Sonnenblende ET73C und natürlich :

Die Linse
Ein edler Anblick auf der Kamera montiert.

Jetzt muss ich nur noch raus und ein paar Bilder aufnehmen.
Kaum sag ich es, da flattert ein Kohlweißling auf den Balkon. Feuer frei!
Der Autofokus ist schon mal etwas leiser, als der des EF100. Aber von der Reaktion her kann ich gefühlt keinen Unterschied zum EF100 erkennen. Die Probleme beim Fokussieren auf nahe Objekte sind die gleichen, wie beim EF100. Bist du nicht nah genug, dass auch noch weit entfernte Objekte im Fokusbereich liegen, dann klappert es genauso erst mal ins Unendliche, wie das Alte. Ist aber dann doch besser in der Lage, das nahe Objekt wieder zu finden. Das erfreut.

Der Vergrößerungsfaktor 1,4:1 des Objektivs zeigt erst bei kürzester Entfernung Wirkung.

Um so nahe an den Schmetterling zu kommen, musste ich die Sonnenblende abnehmen, damit der Kamerad nicht dachte, ich wollte ihn fressen.
Das Objektiv hat eine Naheinstellgrenze von 26 cm. Das ist bei der Länge des Objektiv seeehr nahe. Mit Sonnenblende bleiben noch 4,5 cm zum Motiv.

Dann fehlt schnell Platz auf dem Sensor. 🙂

Ich hab nicht so viel Zeit, wie ich jetzt wieder raus wollte…